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Wandern in den Herbst

Samstagmorgen 9.00 Uhr: 40 Grünberger und Gäste aus der Umgebung hatten sich am Gasthof des Ortes eingefunden und harrten erwartungsvoll der Dinge, die die kommenden Stunden bringen werden. Der Kultur- und Traditionsverein "Zum Grünen Berg e. V." hatte wie seit Jahren um diese Zeit für den 20. September 2008 zur Herbstwanderung eingeladen und viele folgten diesem Ruf. Die Familie Streubel hatte sich als Wanderleiter wieder Interessantes einfallen lassen. Das Wetter spielte auch mit, es war frisch aber trocken.

Also ging es frohgemut zunächst auf der Falkenauer Straße entlang in Richtung Kalkofen. Hier angekommen, gab es erste Informationen über die Geschichte der Kalkgewinnung zum Bau der Chemnitzer Stadtmauer bzw. später zur Errichtung des Schlosses Augustusburg in den Jahren 1568 bis 1572. Weiter führte der Weg hinein in das Schweddeytal, vorbei an den Kalkhöhlen, wo ebenfalls Wissenswertes und Sagenhaftes weitergegeben wurde. Der nächste Halt erfolgte dann an der Zschopaubrücke in Plaue, zu deren Historie Einiges zu vermelden war.

Entlang des Zschopauufers führte der Weg nun flussaufwärts zum Obergewichtsstauklappenwehr in Flöha-Plaue. Hier hatten die Wanderleiter den Höhepunkt der diesjährigen Familienwanderung vorbereitet. Der Bauherr des Wasserkraftanlage und Restaurator des in Sachsen einmaligen Wehres, Herr Schlecht, ermöglichte uns Wanderern einen Blick in die im Bau befindliche Anlage und erläuterte die Wirkungsweise des Wehres und der Energiegewinnung. Dabei beeindruckte das Engagement für sein Projekt und für die Umwelt sowie der Optimismus, mit dem Herr Schlecht nach der Verwirklichung seines Lebenstraumes strebt. Erstmals konnten wir dabei auch den Gang über das Wehr beschreiten und gelangten so wieder auf die andere Flussseite. Unser herzlichster Dank, verbunden mit allen guten Wünschen für ein erfolgreiches Gelingen seines Werkes, gilt Herrn Schlecht!

Vom Ufer der Zschopau ging es nun in Richtung Poetenweg, wo die Wanderer eine leckere Stärkung erwartete. Frau Katrin Zimmermann und Frau Heidemarie Vogel hatten fleißig Speckfettbemmen geschmiert und warteten außerdem mit heißem Kaffee oder Tee und einem großen Streuselkuchen auf die hungrigen Wandersleute. Schon bald waren alle Köstlichkeiten verputzt und nach einem herzlichem Dankeschön an die beiden Frauen konnte der Weg in Richtung Erdmannsdorf fortgesetzt werden. Mit der Drahtseilbahn ging es nun wieder bergan nach Augustusburg, von wo die letzte Etappe des Weges nach dem Grünberger Sport- und Festplatz führte. Hier erwarteten uns schon Herr Udo Lesch und seine Helfer mit deftigen Bratwürsten oder Steaks und kühlen Getränken. So klang dieser erlebnisreiche Tag bei guter Stimmung gegen 14.00 Uhr aus. Auch hier gilt der Dank denen, die uns Wandersleute so vorzüglich versorgten.

Abschließend ein großes Dankeschön der Familie Roselinde und Klaus Streubel für diesen schönen Tag und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

 

Besichtigung des Obergewichtsstauklappenwehres in Flöha-Plaue

am Ufer der Zschopau in Richtung Poetenweg

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